Spruch


Learn the rules like a pro,
so you can break them like an artist. -
Wer will, sucht Wege, wer nicht will, sucht Gründe

Freitag, 29. Januar 2016

Sew Along I



Hallo ihr Lieben,

jetzt ist es auch bei mir so weit: ich hab mich angesprochen gefühlt, als Cattinka zum DollQuilt Sew Along (Puppenquilt Nähen) aufrief.

Ich hab ihren winzigen Puppenquilt sehr bewundert, ihr seht ihn im Logo oben  (und hier in ihrem Blog) und mir noch gedacht, oje so was kleines - das muss ja richtig kompliziert sein, in dieser Größe zu nähen.

Doch wie das so ist, es schlummerte (lang genug, um zu reifen) in meinem Kopf. Dazu kam, dass da noch was schlummerte, das sich nun insgeheim (ohne mein aktives Zutun) mit dem Puppenquilt verband: in meinem Kinderquiltbuch "Tuck me in", das ich unter meiner Bücherseite sehr empfehle, ist die Anleitung zu einem Wandquilt mit Puppenbetten, Quiltdecken und Puppen (!). Dieses Projekt sprach mich gleich beim ersten Durchblättern sehr an, es schien mir eine Herausforderung (auch in bezug auf Geduld) zu sein. Und doch konnte ich mich nicht dazu aufraffen, weil ich eigentlich keine "Verwendung" dafür sah. Bei mir sollte eben alles einen praktischen, gebrauchsfähigen Hintergrund haben.

Doch nach Cattinkas Puppenquilt ließen meine verborgenen Gedanken den Entschluss von ganz allein reifen und die Entscheidung, mal einen Sew Along mitzunähen, war geboren. Bis jetzt sind wir schon an die 20 Teilnehmerinnen, ich freu mich sehr dabeizusein und bin schon wirklich neugierig auf all die Umsetzungen.

Mit den Betten hab ich schon mal begonnen. Bei mir gibt's ja keine Puppenbetten und so wollte ich diese erstmal in Angriff nehmen; so gesehen ist dieses Gesamtprojekt wie geschaffen für mich. Denn: was soll ein Puppenquilt ohne Puppenbett? Also nähe ich alles in einem.




Es ist somit eigentlich ein Puppenquilt, der sechs Betten samt Puppen und Puppen-Quiltdecken enthält.


Von der Rückseite betrachtet, sieht es so aus:


 Der Hintergrundstoff ist übrigens ein schönes helles gelb mit Silbereffekten dazwischen.




Was mir beim bloßen Anschauen nicht klar war, sind die Y-Nähte im Bettgestell. Die hab ich nämlich noch nie genäht - ich ging das ganze sehr unbefangen und logisch an und hatte keinen nennenswerten Probleme damit. So kam ich zu einem Ergebnis dessen Umsetzung mal wieder gar nicht geplant war. Wie heißt es so schön: learning by doing.

So viel also bis jetzt, nächste Woche werde ich mit den Decken beginnen; ich halte euch natürlich auf dem laufenden.


Liebe Grüße

eure eSTe
 


Dienstag, 26. Januar 2016

Vom Chaos bis zum Ergebnis

Hallo ihr Lieben,

so sieht es bei mir aus ...





... wenn ich kreativ bin. Gerade bin ich dabei ohne konkreten Plan einen Babyquilt zu nähen.

Dazu brauche ich jede Menge Stoff, Appli-Zubehör und natürlich den üblichen Kram, ich weiß ja vorher nie genau, wie der Block aussehen wird und welche Farben/Stoffe ich kombiniere. Der Stoffberg wächst fortlaufend während des Nähens und dabei entstehen dann letztlich viel mehr Blöcke als ich für diesen einen Quilt (nämlich 9) brauche. Denn nicht immer sind die entstandenen farblich kompatibel. Die wandern dann in die Vorratskiste.
Ich lass mich also völlig treiben und plötzlich liegen etwa 12/13 fertige Blöcke vor mir, aus denen ich dann die neun für den anstehenden Quilt aussuchen kann.

Geht ihr auch manchmal so planlos vor?

Meistens aber fehlt dem Ende zu, trotz der Fülle, gerade der eine Block, der mit Gestaltung und  Farbe alle anderen "zusammenhalten" und harmonisieren soll. Dann überlege ich, welche Farbe es noch braucht um das Ganze lebendiger oder evtl. auch ruhiger werden zu lassen.


Im aktuellen Fall kam ich zu dem Schluss, dass eindeutig noch ein Touch orange und zusätzlich, zur Beruhigung, grau fehlt. Das seht ihr doch genauso, oder ...?    ;))






Deshalb hab ich eben noch diesen Block genäht. Quasi als Ergänzung und Zusammenschluss aller anderen Blöcke. Ich denke, er hat meine gewünschte Erwartung erfüllt.



So und jetzt fehlt nur noch das Shashing sowie das Quilting plus Binding. Die beiden letzten Arbeitsschritte verkörpern bei mir genau das Gegenteil: Quilten muss ich - Binding darf bzw. liebe ich sogar. Ungewöhnlich?

Ein paar ausgewählte Blöcke im Detail, dabei natürlich der unvermeidliche Täschchenblock, den ich bei dieser Art Babyquilt immer in die obere linke Ecke setze:




 
ist dieser gelb-graue Stoff nicht wunderschön ...

 Und den ganzen Quilt:

105 x 105 cm

Für das Täschchen (Block oben links) hab ich wieder ein Stoffhäschen genäht. Dabei habe ich eine interessante Methode gefunden, die Augen zu nähen. Ihr näht vom Mittelpunkt aus fünf Stiche (sternförmig). Um diese "Fäden" wird das Garn "gewebt"), also immer rundum im Webmuster bis die gewünschte Größe erreicht ist. Ich sag euch, das ist genial! Könnt ihr mir folgen?


und so sieht es "verpackt" aus
Und schon wieder hab ich einen Baby-Quilt zwischen meine Ufo-Aufarbeitung geschoben. Mir scheint, dass "alle Welt" in meinem Umkreis Babys kriegt, seit dem ich quilte.
Das wird mir direkt unheimlich - oder ist mir das vorher nicht so bewusst geworden weil ich nicht selber aktiv an dem jeweiligen Geschenk gearbeitet hab?
Sei's wie's sei! Jedenfalls ist meine Freude ungebrochen, für neue Erdenbürger das kuschelige Etwas zu nähen.
(Die Grundidee zu diesen Blöcken hab ich übrigens aus dem Buch "Tuck me in", das ich auch auf meiner Bücherseite empfehle)



Am Ende steht natürlich wieder Ordnen und Zusammenräumen - bis zum nächsten Einsatz




Jetzt schicke ich euch noch liebe Grüße, lasst es euch gut gehen und danke, dass ihr mich auf meiner Reise vom Chaos zum Ergebnis begleitet habt

eure eSTe

Freitag, 22. Januar 2016

Mikado - fix und fertig

Hallo ihr Lieben,

das dritte Ufo-Projekt in diesem Jahr ist fertig, ich bin happy.

Brigitte Heitland hat den, von ihr "Cross-it" benannten Quilt, als Wandquilt gefertigt - nur das Mittelteil, umrahmt vom Hintergrundstoff.
Da ich unbedingt eine Decke wollte (bin halt mal ein Deckenfan), hab ich in den Längen das Schachbrettmuster eingearbeitet, sonst wär die Fläche zu langweilig geworden. Andererseits sollte das "Zusatzmuster" der Mitte nicht die Schau stehlen. Die Mikado-Stäbe sind ganz individuell nach eigenem Geschmack zu setzen.

Gequiltet habe ich sparsam, und zwar (mit grauem Garn) die einzelnen Mikado-Streifen, in den  oberen Bereich hinein wurden sie schlicht "verlängert". Die grellgrünen Streifen wurden mit grünem Garn in den grauen Hintergrund reingequiltet (das ist auf den Fotos leider nicht erkennbar), ebenso die Verlängerung des grünen schräg sitzenden Streifens. Die Karoreihe hab ich eingefasst. Aber das alles könnt ihr ja selbst sehen.

Ganz ohne weitere Worte zeige ich euch die Fotos

Größe: 190 x 155 cm




  














Und noch ein paar Fotos aus der Sandwich-/Quiltphase, die sich wieder von selbst erklären:




puuh ... dieses Stoffchaos ...

Die Heftfäden entferne ich weitgehend während der Quilterei, wenn ich das Gefühl habe, dass die Stofflagen "mitgehen" müssen (nicht wahr, Nana? Du weißt was ich meine)
... jedes Mal eine Herausforderung ...


Und jetzt folgt auf dem Fuß "the elephant".
Ich freu mich drauf.







Heut hab ich euch mit Fotos geradezu überschüttet, doch ich konnte mich nicht entscheiden, welches ich weglassen sollte.
Ich glaube, ihr könnt das verstehen.

Also bis zum nächsten Mal

eure eSTe





Donnerstag, 21. Januar 2016

Mini-Design-Board

Hallo ihr Lieben,

zwischendurch mal was praktisches: ein tragbares Design-Board für einzelne Blöcke. Gesehen hab ich die Idee bei den Modern Cologne Quilters, eingestellt von Alex. Dort findet ihr die genaue Anleitung und auch ein Video.


So ein "Ding" stell ich mir wirklich hilfreich vor, ist - voraussichtlich - mit relativ kleinem Aufwand herzustellen und deshalb setze ich es jetzt zeitgleich mit dem post-schreiben um.



Ihr braucht dazu eine auf 40x40 (oder auf das Wunschmaß) zugeschnittene Dämmplatte, Vlies, Heißkleber und ein Schrägband (das ich aus Rest-Binding gemacht hab, davon hat frau ja genug).
Als Schutz für den Tisch dient mir eine jahrelang intenstivst für allerlei Kunstwerke gebrauchte Wachstuch-Tischdecke, die mittlerweile selbst schon zum Kunstwerk geworden ist.

Alles andere erklärt sich von selbst bzw. könnt ihr unter obigem Link noch ganz genau sehen und nachlesen. Jetzt geht's in die Erprobungsphase.
Noch eins: seid im Umgang mit dem Heißkleber sehr vorsichtig! Wenn ihr euch schon mal verbrannt habt, wißt ihr was ich meine! Laßt euch bei diesem Teil der Arbeit von niemandem stören und bleibt dabei!


Überstehende "Faltnasen" (weiß nicht wie ich die sonst benennen soll) und abstehendes/nicht angeklebtes Vlies schneide ich kurzerhand ab, da kommt ja das Schrägband drüber.










Das Schrägband wird erst oben auf die Kante, dann erst an den Seiten angeklebt.

mit Draufsicht auf die obere Kante fotografiert
 











Ganz aktueller Zwischenstand: also das mit dem Heißkleber gefällt mir gar nicht! Ich hab jetzt grad das Schrägband auf der Vorderseite aufgeklebt. Erst mal wurde das Vlies von mir nicht fest genug gespannt und dann das mit dem Kleben: das ist mir so zu fieselig. Außerdem kann ich es wegen der Verbrennungsgefahr nicht sofort gut andrücken und dabei noch nachspannen.
Ich werde jetzt die Rückseite des Schrägbandes mit ganz normalem Bastelkleber aufkleben und testen wie sich das bewährt.


Ja, das ist meins! Geht viel unkomplizierter, schneller und sauberer. Mit dem Bastelleim kann man auch bis zum äußersten Rand kleistern, denn getrocknet ist er unsichtbar. Der Heißkleber kommt wieder in die finstere Ecke im Keller!



Und hiermit präsentiere ich mein tragbares Designboard. Die mit Heißkleber angeklebte Bindingvorderseite ist nicht so ebenmäßig gelungen, weil der Kleber (von mir) eben nicht so punktgenau aufgetragen werden kann.


Binding der Rückseite mit Bastelleim geklebt

Resümee: es ist wie mit allem. Die Theorie ist super einfach, die Umsetzung erfordert Geduld und meistens die Anpassung an das eigene Können, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Jedenfalls wird das zweite viel schneller von der Hand gehen. Falls ich noch ein zweites brauche!










Binding der Vorderseite mit Heißkleber geklebt
Vom Board fällt nix ab, selbst wenn es senkrecht steht, nix verrutscht mehr und auf dem Weg vom Zuschneidetisch zur NäMa kommt auch nichts mehr durcheinander.


(Nachtrag 23.2.16
ich hab nochmal ein Board von 35 cm genäht, reicht allemal aus. Diesmal nur mit Bastelleim geklebt ohne Binding, sondern nur die Ecken mit Stoff verstärkt. Gefällt mir viel besser. Ist übrigens bei mir oft im Einsatz.)

So ihr Lieben, das war mein kleiner Erfahrungsbericht
ich grüße euch herzlich

eure eSTe

Sonntag, 17. Januar 2016

Babyquilt #sechs/sieben

Hallo ihr Lieben,

zuerst meine Info über den Ufo-Abbau: Mikado steht kurz vorm Finale - es fehlt nur noch das Binding-Handnähen. Also in den nächsten Tagen kann ich ihn euch zeigen.

Jetzt hab ich zwischendurch mal wieder zwei Babyquilts genäht, einen davon auf Vorrat. Es geht im Vergleich zu einem "großen" doch relativ schnell und deshalb hab ich ihn gleich im Duett gearbeitet.

80 x 115 cm








Und wie ihr sehen könnt, ist jetzt bei uns in Bayern der Winter auch im Flachland eingekehrt. Gleich noch ein paar Fotos von heut früh:




So lieb ich den Winter, Schnee und Sonne
Das war's für heute, ihr Lieben. Jetzt werd ich mir's gemütlich machen und ein bißchen am Binding vom Mikado nähen. Mal sehen wie weit ich komm.

Ich wünsch euch einen schönen, streßfreien Wochenanfang und nicht viel Schnee auf den Straßen

eure eSTe

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